Wer deutsche Fernsehserien, Hollywood-Klassiker oder bekannte Synchronstimmen verfolgt, ist Reiner Schöne mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal begegnet. Der Künstler blickt auf eine Karriere zurück, die sich über Jahrzehnte, Länder und ganz unterschiedliche Bühnen erstreckt – vom DDR-Theater über den Broadway-Musicalhit „Hair“ bis nach Hollywood. In diesem Artikel wird sein Werdegang, sein Privatleben und sein beruflicher Werdegang als Schauspieler und Synchronsprecher genauer beleuchtet.
Wer ist Reiner Schöne?
Reiner Schöne wurde am 19. Januar 1942 im hessischen Fritzlar geboren, wuchs jedoch in der Kulturstadt Weimar auf. Wer sich fragt, wie alt Reiner Schöne heute ist, kann leicht nachrechnen: Der Künstler hat mittlerweile die 80 überschritten und blickt damit auf ein langes, ereignisreiches Leben zurück. Trotz seines Alters ist er nach wie vor aktiv – sei es vor der Kamera, im Synchronstudio oder auf der Bühne.
Frühe Jahre und künstlerische Ausbildung
Seine schauspielerische Laufbahn begann bereits in jungen Jahren. Zwischen 1960 und 1963 absolvierte er eine Ausbildung am Schauspielstudio des Deutschen Nationaltheaters Weimar. In dieser Zeit sammelte er erste Bühnenerfahrung und machte sich schon bald einen Namen – sowohl als Schauspieler als auch als Liedermacher. Wer sich für Reiner Schöne jung und seine Anfänge interessiert, findet in dieser Phase den Grundstein für alles, was noch folgen sollte: Talent, Ausdauer und den Mut, eigene Wege zu gehen.
Die Flucht aus der DDR
Ein entscheidender Wendepunkt in seinem Leben ereignete sich 1968. Nach einem Konzert in West-Berlin entschied er sich, nicht in die DDR zurückzukehren. Die politische Enge des Systems hatte ihn zunehmend gestört, und so wagte er den Schritt in die Bundesrepublik Deutschland – eine Entscheidung, die seiner Karriere eine völlig neue Richtung geben sollte.
Durchbruch als Musicalstar
Nur wenige Monate nach seiner Übersiedlung sorgte er für bundesweites Aufsehen: In der deutschen Erstaufführung des Musicals „Hair“ übernahm er die Hauptrolle des charismatischen Hippie-Wortführers Berger. 1972 folgte mit Andrew Lloyd Webbers Rockoper „Jesus Christ Superstar“ ein weiterer großer Erfolg, der ihn zum gefeierten Star seiner Zeit machte. Auch musikalisch blieb er aktiv und nahm 1970 an der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson teil.
Filme von Reiner Schöne und der Weg nach Hollywood
Die Filme von Reiner Schöne umfassen mittlerweile weit über hundert Produktionen. International machte er sich vor allem durch seine Rolle im Actionfilm „The Eiger Sanction“ (1975) an der Seite von Clint Eastwood einen Namen. 1985 siedelte der Schauspieler Reiner Schöne in die USA über und lebte fast zwei Jahrzehnte in der Nähe von Los Angeles. In dieser Zeit war er in bekannten Serien wie „Star Trek: The Next Generation“, „MacGyver“ und „Babylon 5“ zu sehen. 1997 übernahm er zudem die Rolle des Bösewichts Shinnok im Actionfilm „Mortal Kombat: Annihilation“.
Rückkehr nach Deutschland
Im Jahr 2002 kehrte er aus privaten Gründen nach Deutschland zurück und lebt seitdem in Berlin. Seither ist er regelmäßig in deutschen Produktionen zu sehen, darunter „Rosamunde Pilcher“, „Wilsberg“, „Das Traumschiff“ und „Ella Schön“. Damit bewies er, dass er auch nach seiner Zeit in Hollywood dem deutschen Fernsehpublikum treu geblieben ist.
Reiner Schöne als gefragter Synchronsprecher
Neben der Schauspielerei hat sich Reiner Schöne Synchronsprecher-Arbeit als festen Bestandteil seiner Karriere erarbeitet. Reiner Schöne Stimme ist deutschen Kinogängern bestens vertraut: Er lieh sie unter anderem Hollywoodstars wie Willem Dafoe, Mickey Rourke und Sam Elliott. Besonders bekannt wurde er zudem als deutsche Stimme von Darth Vader in „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ sowie als Sprecher von Papa Schlumpf in „Die Schlümpfe“. Seit 2008 ist er außerdem als Sprecher bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg zu erleben.
Musik und schriftstellerisches Schaffen
Auch abseits von Schauspiel und Synchronarbeit ist Reiner Schöne kreativ tätig. 2004 veröffentlichte er sein Buch „Let the Sunshine In“ mit Erinnerungen und Anekdoten aus seinem Leben, begleitet von der CD „Schönes Chaos“, aufgenommen mit seiner Band „Reiner Schöne & die Kowboys“. Während der Corona-Zeit schrieb er gemeinsam mit dem Musiker Ecki Hüdepol den Umweltsong „Die Zeit ist da“. Zudem arbeitet er an weiteren Kapiteln seiner Biografie sowie an einem musikalisch begleiteten Fantasy-Abenteuer für Jugendliche und Erwachsene.
Reiner Schöne Familie und Privatleben
In seinem Privatleben war Reiner Schöne zweimal verheiratet: In den frühen 1980er-Jahren mit der Schauspielerin Alexandra Bogojevic, später mit der Bluessängerin Francesca Capasso, von der er sich 2002 trennte. Blickt man auf Reiner Schöne Kinder, so ist er Vater zweier Töchter. Zu Reiner Schöne Töchter sind öffentlich keine weiteren Details bekannt, da der Künstler seine Familie bewusst aus dem Rampenlicht heraushält. Die Reiner Schöne Familie spielt in seinem Leben nach wie vor eine wichtige Rolle, wie er in Interviews immer wieder betont – so äußert er etwa den Wunsch, dass der Planet für kommende Generationen in seiner ganzen Schönheit erhalten bleibt. Zu Reiner Schöne Schwester liegen öffentlich keine belastbaren Informationen vor.
Reiner Schöne Vermögen
Zum Thema Reiner Schöne Vermögen gibt es keine offiziell bestätigten Zahlen. Angesichts seiner jahrzehntelangen und vielseitigen Karriere als Schauspieler, Synchronsprecher, Musiker und Autor gehen Schätzungen jedoch davon aus, dass sich sein Vermögen im Bereich mehrerer Millionen Euro bewegt. Genaue Angaben zu Gagen und Einkommen macht er öffentlich jedoch nicht.
Häufig gestellte Fragen zu Reiner Schöne
Wie alt ist Reiner Schöne?
Er wurde am 19. Januar 1942 geboren und hat somit die 80 bereits überschritten.
Was macht Reiner Schöne beruflich?
Er ist als Schauspieler, Synchronsprecher, Sänger, Songwriter und Autor tätig.
Wie viele Kinder hat Reiner Schöne?
Er ist Vater zweier Töchter.
Wem hat Reiner Schöne seine Stimme geliehen?
Unter anderem Willem Dafoe, Mickey Rourke, Sam Elliott sowie Darth Vader in „Star Wars: Episode III“.
Fazit
Reiner Schöne zählt zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Vom DDR-Flüchtling über den Musicalstar bis zum gefragten Hollywood-Darsteller und Synchronsprecher hat er sich über Jahrzehnte hinweg immer wieder neu erfunden. Auch heute noch ist er künstlerisch aktiv – als Schauspieler, Musiker und Autor gleichermaßen.
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