Kaum eine deutsche Journalistin wird so kontrovers diskutiert wie Gabriele Krone-Schmalz. Die ehemalige ARD-Korrespondentin hat sich über Jahrzehnte hinweg als eine der bekanntesten Russland-Expertinnen Deutschlands einen Namen gemacht – und polarisiert bis heute mit ihren Einschätzungen. In diesem Artikel werfen wir einen freundlichen, aber ehrlichen Blick auf ihr Leben: von den Anfängen beim WDR über ihre markante Frisur bis hin zu den Fragen, die viele Menschen im Netz stellen, etwa ob sie verheiratet ist oder welcher Partei sie nahesteht.
Kurzbio: Gabriele Krone-Schmalz auf einen Blick
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Gabriele Krone-Schmalz |
| Geburtsdatum | 8. November 1949 |
| Geburtsort | Lam, Bayerischer Wald |
| Beruf | Journalistin, Autorin, Hochschullehrerin |
| Bekannt für | ARD-Korrespondentin in Moskau (1987–1991), Moderatorin des Kulturweltspiegels |
| Ausbildung | Osteuropäische Geschichte, Slawistik, Politikwissenschaft (Promotion 1977) |
| Ehemann | Lothar Schmalz (verheiratet seit 1983) |
| Kinder | Öffentlich nicht bekannt |
| Partei | Parteilos |
| Aktuelle Tätigkeit | Freie Journalistin, Professorin für TV und Journalistik an der BiTS Iserlohn |
| Bekannte Auszeichnungen | Adolf-Grimme-Preis, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Puschkin-Medaille |
Wer ist Gabriele Krone-Schmalz?
Geboren wurde Gabriele Krone-Schmalz am 8. November 1949 im beschaulichen Lam im Bayerischen Wald. Ihr Vater arbeitete später als Konzertmeister beim Sinfonieorchester des WDR in Köln, was sicherlich schon früh ihre Nähe zu Kultur und Medien geprägt hat. Nach dem Abitur entschied sie sich für ein Studium der Osteuropäischen Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft an der Universität Köln und promovierte 1977 in Geschichte und Politischen Wissenschaften. Diese akademische Grundlage sollte sich später als wertvolles Fundament für ihre journalistische Karriere erweisen.
Die Karriere: Von der jungen Reporterin zur gefragten Russland-Expertin
Wer sich für Gabriele Krone-Schmalz in jungen Jahren interessiert, findet eine Frau, die schon früh Ehrgeiz und journalistisches Gespür zeigte. Bereits 1976 begann sie ihre Laufbahn beim Westdeutschen Rundfunk, zunächst als Volontärin, später als Redakteurin und Reporterin. Die junge Journalistin sammelte in dieser Zeit wichtige Erfahrungen, die ihr später bei internationalen Einsätzen zugutekamen.
Ihren großen Durchbruch erlebte sie in den 1980er-Jahren: Ab 1982 arbeitete sie als Redakteurin beim Politmagazin „Monitor” und moderierte parallel die WDR-Sendung „Drei vor Mitternacht”. Der wirklich prägende Karriereschritt folgte 1987, als sie als ARD-Korrespondentin nach Moskau geschickt wurde – als erste Frau überhaupt auf diesem Posten. Bis 1991 berichtete sie hautnah über Perestroika, Glasnost und den Zerfall der Sowjetunion und führte als erste westliche Journalistin ein Interview mit Michail Gorbatschow. Diese Jahre machten sie zu einer der bekanntesten und angesehensten Auslandskorrespondentinnen ihrer Generation.
Nach ihrer Rückkehr moderierte sie von 1992 bis 1997 den ARD-Kulturweltspiegel, bevor sie sich als freie Journalistin selbstständig machte. Seit 2011 gibt sie ihr Wissen zudem als Professorin für TV und Journalistik an der Business and Information Technology School (BiTS) in Iserlohn weiter.
Neben ihrer Fernseharbeit hat sich Gabriele Krone-Schmalz im Laufe der Jahre auch als Buchautorin einen Namen gemacht. Ihre Werke drehen sich meist um Russland, die Sowjetunion und das deutsch-russische Verhältnis, darunter Titel wie „In Wahrheit sind wir stärker – Frauenalltag in der Sowjetunion” oder „Was passiert in Russland?”. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Deutschen Kritikerpreis und 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Auch aus Russland erhielt sie Anerkennung: 2008 verlieh ihr die Russische Föderation die Puschkin-Medaille für ihren Beitrag zur deutsch-russischen Verständigung – eine Auszeichnung, die im Rückblick durchaus zur Grundlage mancher späterer Kritik wurde.
Gabriele Krone-Schmalz Frisur: Ein echtes Markenzeichen
Kaum etwas ist so wiedererkennbar wie die Frisur von Gabriele Krone-Schmalz. Ihr markanter, symmetrischer Kurzhaarschnitt begleitet sie seit Jahrzehnten und wurde in Medienkreisen liebevoll als „Eulen-Frisur” oder „Mephisto-Schnitt” bezeichnet. Das Besondere daran: Erfunden hat diesen unverwechselbaren Look ihr Ehemann Lothar, der ihr angeblich bis heute regelmäßig die Haare schneidet. Was zunächst wie eine Randnotiz klingt, ist tatsächlich ein Stück Fernsehgeschichte – die Frisur ist so bekannt, dass sie fast zu einem eigenständigen Wiedererkennungsmerkmal geworden ist, ähnlich wie bei anderen prominenten TV-Gesichtern.
Ist Gabriele Krone-Schmalz verheiratet? Ehemann und Privatleben
Diese Frage taucht online besonders häufig auf, und die Antwort ist eindeutig: Ja, Gabriele Krone-Schmalz ist verheiratet. Ihr Ehemann heißt Lothar Schmalz, ein ehemaliger Bauunternehmer, der etwa 20 Jahre älter ist als sie. Das Paar ist bereits seit 1983 verheiratet und führt gemeinsam eine Ferienanlage an der spanischen Costa Blanca in Moraira. Trotz ihres hohen Bekanntheitsgrades hält sich Krone-Schmalz mit Details aus ihrem Privatleben eher zurück – selbst in ihrer 2009 erschienenen Autobiografie „Privatsache” spricht sie zwar offen über viele Lebensstationen, hält sich bei manchen persönlichen Themen aber bewusst bedeckt.
Zum Thema Kinder gibt es öffentlich keine bestätigten Informationen. Gabriele Krone-Schmalz hat sich dazu in Interviews oder Büchern nicht konkret geäußert, weshalb an dieser Stelle keine verlässliche Aussage getroffen werden kann. Wer nach „Gabriele Krone-Schmalz Kinder” sucht, wird also aktuell keine offiziell bestätigten Details finden.
Gabriele Krone-Schmalz Partei und AfD: Was steckt dahinter?
Ein Thema, das im Netz besonders viele Fragen aufwirft, ist die politische Einordnung von Gabriele Krone-Schmalz. Häufig wird gefragt, welcher Partei sie angehört oder ob sie der AfD nahesteht. Fest steht: Gabriele Krone-Schmalz ist parteilos. Sie ist nach allen öffentlich bekannten Informationen kein Mitglied einer politischen Partei und hat sich auch nie offiziell hinter eine bestimmte Partei gestellt.
Dass sie dennoch immer wieder mit der AfD in Verbindung gebracht wird, liegt vor allem daran, dass ihre Aussagen zu Russland und zur Ukraine-Politik gelegentlich von AfD-nahen Kreisen zitiert und geteilt werden. Auch in einem Interview äußerte sie sich kritisch zu einem möglichen AfD-Verbot und bezeichnete ein solches Verbot als problematisch für das demokratische System – eine Aussage, die für zusätzliche Diskussionen sorgte. Krone-Schmalz selbst betont jedoch immer wieder, dass sie sich als unabhängige Beobachterin verstehe und keiner politischen Richtung zugeordnet werden möchte.
Gabriele Krone-Schmalz Kritik: Die „Putin-Versteherin”-Debatte
Kaum ein Thema hat den Ruf von Gabriele Krone-Schmalz in den letzten Jahren so geprägt wie die Kritik an ihrer Haltung zu Russland. Bereits in ihrem 2015 erschienenen Buch „Russland verstehen” ordnete sie die Annexion der Krim als eine Art Verteidigungshandlung ein – eine Einschätzung, die bei vielen Wissenschaftlern und Osteuropa-Experten auf deutliche Ablehnung stieß. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2022 hat sich diese Kritik noch einmal verschärft. Ihr wird vorgeworfen, mit ihren Aussagen Verständnis für die russische Position zu zeigen und dabei die Perspektive der Ukraine zu wenig zu berücksichtigen.
Besonders für Aufsehen sorgte ein Vortrag an der Volkshochschule Reutlingen im Oktober 2021, der später auf Youtube kursierte. Kritiker warfen ihr vor, dort einseitig zu argumentieren, während Befürworter ihr differenziertes Denken und Mut zu unpopulären Meinungen zuschrieben. Diese Kontroverse zeigt exemplarisch, wie gespalten die öffentliche Meinung über Gabriele Krone-Schmalz bis heute ist: Für die einen ist sie eine mutige, unabhängige Stimme, für die anderen eine umstrittene Figur, die russische Positionen zu wohlwollend darstellt.
Gabriele Krone-Schmalz aktuell: Was macht sie heute?
Auch wenn sie nicht mehr täglich im Fernsehen zu sehen ist, bleibt Gabriele Krone-Schmalz aktuell eine gefragte Gesprächspartnerin in Talkshows, bei Vorträgen und in Interviews. Sie lehrt weiterhin an der BiTS in Iserlohn, schreibt Bücher und äußert sich regelmäßig zu aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere zum deutsch-russischen Verhältnis. Zudem engagiert sie sich seit vielen Jahren für HIV-infizierte Waisenkinder in Sankt Petersburg und ist im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs aktiv, einem Forum zur Verständigung zwischen Deutschland und Russland.
Ihre öffentlichen Auftritte werden nach wie vor aufmerksam verfolgt, gerade weil ihre Einschätzungen zu Russland und zur Ukraine-Politik regelmäßig für Diskussionsstoff sorgen. Ob man ihre Positionen teilt oder nicht: Gabriele Krone-Schmalz bleibt eine der prägendsten und meistdiskutierten Stimmen im deutschen Journalismus, wenn es um Osteuropa geht.
Fazit
Von der jungen Volontärin beim WDR bis zur vielfach ausgezeichneten und zugleich kontrovers diskutierten Russland-Expertin – der Werdegang von Gabriele Krone-Schmalz ist vielschichtig und alles andere als langweilig. Ihre markante Frisur, ihre langjährige Ehe mit Lothar Schmalz und vor allem ihre unabhängige, parteilose Haltung machen sie zu einer Persönlichkeit, über die viele Menschen mehr erfahren möchten. Gleichzeitig zeigt die anhaltende Kritik an ihren Russland-Positionen, wie sehr sie bis heute polarisiert.
Egal ob man ihre Sicht auf Russland teilt oder nicht: Gabriele Krone-Schmalz hat mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Auslandskorrespondentin, Autorin und Hochschullehrerin einen festen Platz in der deutschen Medienlandschaft. Wer sich näher mit deutsch-russischen Beziehungen, Medienkritik oder den Biografien bekannter TV-Persönlichkeiten beschäftigt, kommt an ihrem Namen kaum vorbei. Fest steht jedenfalls: Gabriele Krone-Schmalz wird auch in Zukunft ein wichtiger – wenn auch umstrittener – Teil der deutschen Medienlandschaft bleiben, und ihre Auftritte dürften weiterhin für Gesprächsstoff sorgen.
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